Lindorf-Pretoria-Strand und wieder zurück

Freitag, 19.07.2013

Hello Germany!!!

It´s good to be back. Seit genau einer Woche bin ich nun schon wieder zurück in Deutschland. Aber es gibt dennoch sehr viel zu erzählen aus meinen letzten Südafrika Erlebnissen.

Nach den schon einmaligen Urlauben nach Kapstadt und in die Kalahari stand eine Woche 3 Wochen vor Aflug noch der krönende Abschlussurlaub bevor. Die Reise ging diesmal weder nach Westen noch nach Norden. Da es auch in Südafrika Jahreszeiten gibt, fuhren wir im Winter in den Süden um uns wieder aufzuwärmen. Im Winter wurde es immerhin nachts bis zu 8°Grad kalt, was bei schlecht isolierten Häusern und wenig Heizungen ganz schön kalt werden kann. Unsere Sommerreise führte uns vom Blyd river canyon über den Krüger Park, durch Swasiland bis nach Kosi Bay am Indischen Ozean.

Day 1-2 Blyd river canyon

Der zweit- oder drittgrößte Canyon der Welt liegt also in Südafrika und nicht einmal so weit weg von Pretoria. Mir war auch diesen Urlaub bewusst, dass wir wieder sehr viel Zeit im Auto verbringen würden. Die Fahrt zum Canyon dauerte dagegen noch echt schnell. Ich glaube in 5 oder 6 Stunden waren wir schon dort. Der Canyon ist echt schön, vor allem die Aussichtspunkte an denen wir gehalten haben. Am nächsten Tag schauten wir uns noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten aus der Umgebung an, bevor wir Richtung Krüger Park aufbrachen. Unter anderem einen Wasserfall, Aussichtspunkte und die Potholes (siehe Fotos).

 

Day 3-4 Krüger Park

Ein rießen Nationalpark. 20.000 Quadratkilometer . Halb so groß wie die Schweiz. Wir wohnten nicht im Park, sondern hatten eine Ferienwohnung außerhalb gebucht. Mussten also an beiden Tagen in den Park fahren, was nicht so einfach war, da man kein Alkohol in den Park schmuggeln durfte und auch Rhino Hörner waren nicht gern gesehen. Zum Glück hatten wir ein fast voll gepacktes Auto und auch die Kontrollen waren eher lässig. Ganz anderst wäre es uns wohl ergangen wenn wir asiatischer Herkunft gewesen wären. Asiaten fliegen nachts gerne mit Helikoptern in den Park um Rhinos zu schießen um ihre Hörner zu verkaufen. Tagsüber fahren ihre Späher in den Park um die Standpunkte der Rhinos auszukundschaften. Ein grausames Geschäft, das die Rhinos sehr gefährdet. Doch zurück zu uns. Wir hatten 2 echt tolle Tage im Park. Es war zwar nicht leicht etwas zu sehen, da es wirklich dichter Busch teilweise ist und man nur auf den Straßen fahren kann, aber dafür hatten wir Glück mit Leoparden, Rhinos, Elefanten, Giraffen, Büffeln, Nilpferde, Böcke und viele Vögel. Ein paar Tage nachdem wir dort waren ist was sehr interessantes passiert im Park. Ein Impala wurde von Leoparden verfolgt und rettete sich in ein Auto .

Day 5-6 Swasiland

Eines der letzten Königreiche der Welt. Ein vor allem seltenes Bild in Afrika ist Swasiland. Ein Miniland auf dem Globus. Die Menschen sind noch ärmlicher als in Südafrika, daher hat es auch eine sehr hohe HIV Rate. Weitere interessanten Sachen sind, dass der König bereits 13 mal geheiratet hat und letztes Jahr ein Gesetz verabschiedet wurde, dass Hexen nicht höher als 250 Meter oder so fliegen dürfen. Ein vielleicht ganz nützlicher Vorschlag für uns, den sie ruhig mal in Berlin diskutieren sollten. Unser Trip durch das Land war eigentlich kurz. Wir besuchten eine befreundete Familie und besichtigten eine Kerzenmanufaktur und Stoffhändler. Wie auch in Südafrika fiel auf, dass die Frauen im Gegensatz zu den Männern viel mehr arbeiteten.

Day 7-12 Kosi Bay

Zu guter Letzt stand noch Strandurlaub auf dem Programm. Der Indische Ozean rief uns und wir folgten seinem Ruf nur zu gern indem wir dem Winter in Pretoria entflohen und zum angenehmen Küstenwinter reisten. Kosi Bay ist direkt an der Grenze zu Mozambique, wo wir eigentlich vor hatten zu gehen und auch schon geplant hatten. Allerdings hatte es dort im Januar/ Februar Unruhen gegeben, die uns veranlasst hatten den Urlaub umzubuchen. In Kosi Bay hatten wir nur einen Regentag, was für Küstenverhältnisse echt super war. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter und der Natur dort. Fische gab es dort viele und auch auf unseren Ausflügen nach Sodwana Bay und den Kosiseen hatten wir einiges gesehen.

Letzte Woche

In meiner letzten Woche in Pretoria war ich noch einmal sehr viel unterwegs. Shoppen, Treffen und Essenseinladung überschlugen sich fast. Ich muss leider zugeben, dass mir das sehr gefallen hat aber seit meiner Ankunft nun in Deutschland sich nicht viel daran geändert hat.

Das war also mein Jahr in Südafrika. Schnell ging es rum, findest du nicht?

Und was hast du so getrieben in letzter Zeit?

Ein"Urlaub" fürs Leben!

Mittwoch, 08.05.2013

Hey ho Stadtmenschen,

kaum waren meine Eltern da, waren sie auch schon wieder weg. Aber fangen wir doch erstmal am Anfang der Geschichte an.

Nach unserem Kapstadt Trip, ware ich nur 1 Woche in Pretoria, dann gings es schon in den nächsten „Urlaub“. Bis heute weiß ich nocht nicht, ob ich es wirklich Urlaub oder eher Survival nennen soll. Unsere Reise ging nach Botswana, in die Kalahari Wüste. Wir hatten geplant 10 Tage lang in diesen rießen Nationalpark zu verbringen. Die Kalahari ist eine Halbwüste, dass heißt soviel wie: „Da ist es warm, da gibts Sand aber immerhin noch Tiere, Wasserstellen und ein paar Bäume und Büsche“.

 

Im Vorraus schon wurden mir Geschichten erzählt, um mich ein bisschen auf das Vorzubereiten was mich erwarten würde. Wir mussten einen extra Long Range Tank in den Hillux einbauen und auch von Wasserkanistern war die Rede, da es dort kaum bzw. Kein Trinkwasser geben würde. Aus meiner Gemütlichkeit heraus sagte ich allerdings immer nur: „Jaja“ und „Werd das schon überleben“. ..

Die Realität traff mich spätestens da, als ich mit einem Spaten und Klopapier hinter einen Busch gegangen bin um zu ... . Naja ihr wisst schon was zu machen :D

Der Nationalpark war anderst als ich mir das vorgestellt hatte. Im Gegensatz zu den südafrikanischen Campingplätze, waren die in Botswana nicht umzäunt. Man schlief also nur von einem Zelt geschützt im Revier der Löwen, Hyänen und anderen liebenswürdig gesinnten wilden Tierchen. Außer 2 nächtlichen Besuchen von  einer Hyäne, lief das allerdings ganz gut. Die Botswanacamps bestanden eigentlich nur aus einem Holzgestell, dass vor Sonne, Wind und Regen (gibts da eigentlich nicht) schützen sollte und wenn man Glück hatte, einem Gestell dass als Duschvorrichtung gedacht war.

Nach ein paar Tagen in diesen Camps, waren wir alle frustiert. Nicht wegen dem Campen, dem Wasser, der Hitze oder der Landschaft. Nein, wir hatten einfach kaum Tiere gesehen. Es hat dort seid einem Jahr nicht mehr geregnet und das Land war total trocken, selbst die Tränken waren trocken. Die Tiere waren weitergezogen auf der Suche nach Wasser.

So entschlossen wir uns eine längere Strecke durch den Park zu fahren um auf der Südafrikaseite, in der die Tränken mit Solaranlagen liefen, unser Glück zu versuchen. Wir hatten dort zwar nicht gebucht aber dass war uns die Mühe wert. Auch dort war es wirklich sehr trocken, aber mit Tieren hatten wir viel mehr Glück. Die Camps waren komfortabler und in Camps mit Pool, Klohaus, warmen Duschen und kleines Shops fühlten wir uns wie im „Himmel“.

Auf unserer Rückfahrt wurden wir dann leider in einer Stadt, bei der Rast überfallen. Die Diebe rissen alle Türen auf, während nur Kerstin im Auto saß. Wir verloren meinen Laptop und mein Cellphone und Kerstins Handtasche. Außer einem Schreck und dem Sachschaden passierte zum Glück nichts und Kerstin blieb unverletzt.

Nun dürft ihr entscheiden, ob ihr dass Urlaub oder Survival nennen wollt, ich kann nur sagen, dass es mir sehr schwer fiel und echt Durchhaltevermögen und mentale Stärke bracht. Mehr als ich dachte.

Die Wochen dannach in Pretoria kamen mir dann vor wie ein richtiger Urlaub. Einen großen Anteil daran, hatten meine Eltern. Sie besuchten mich, nach einer Afrikarundreise noch für fünf Tage. Es war wirklich sehr schön sie wieder zu haben. Schwirigkeiten gab es nur bei ihrem Rückflug und dem erneuten Abschied.

Nun merke ich, dass meine Zeit langsam zum Abschluss kommt. Es wird mir in einigen Hinsichten nicht leicht fallen mich aus Südafrika zu verabschieden aber ein Urlaub in 2014 ist schon geplant. Werde euch auf jedenfall noch sehr viel zu erzählen haben.

Machts gut,

Euer Matthias

Cape Town!

Mittwoch, 20.03.2013

Hallo Schneemänner,

bin seit Dienstagabend wieder aus Kapstadt zurück und musste direkt den Winteranfang in Pretoria miterleben. Was war es doch für ein Schock von den sonnigen 44 Grad in die eisigen 24 von Pretoria.

Die Woche in Kapstadt war wirklich ein Erlebnis. Nicht nur die Stadt und das Fahrradrennen, sondern auch die 3000 gefahrenen Kilometer durch das Land, brachten viel Abwechslung.

Auf der Hinfahrt hatten wir immerhin den "Luxus" auf 800km eine Übernachtungsnacht zu verbringen, wogegen die Rückfahrt sich von morgens um 4 bis abends um 23 Uhr streckte.

Unsere Ferienwohnung in Kapstadt war sehr schön, wir hatten einen genialen Meeresblick und Betten fast wie meins in Deutschland.

Am ersten Tag, dem Freitag, war das Wetter sehr trüb und regnerisch. Ich dachte nur: "Na toll, dass ist also Kapstadt. Regen, Wolken und Wind". Wie ich mir habe sagen lassen, ist es sehr oft sogar so. Wir ließen den Tag trotzdem nicht ungenutzt und besuchten das Aquarium und das Weingut Groot Constantia.

Der Samstagmorgen lieferte ein ganz anderes Bild ab, wie der Freitagabend. Am Himmel war keine einzige Wolke mehr zu sehen und nur die Sonne strahlte. So sollte es auch bis Dienstag bleiben. Nach dem testen der Fahrräder und ein paar Fahrradproblemen fuhren wir in die Haut Bay zum Mittagessen. Snookies, wer nicht weiß was das ist- googeln, ich wusste es auch nicht, bis er vor mir auf dem Teller lag ;) Außerdem fuhren wir noch an der Küste ein wenig entlang und besuchten Kerstins Schwester, die in Kapstadt wohnt.

Der absolut coolste Tag, war der Sonntag. CAPE ARGUS time! Das größte Fahrradrennen der Welt auf definitiv einer der schönsten Fahrradstrecken der Welt. Entlang den beiden Ozeanküsten, verläuft er fast um die ganze Kaphalbinsel. Das Einzige, was den genialen Tag trübte, war das frühe Aufstehen. Gemeinsam mit Manuel fuhr ich den Argus. Für uns beide war es der erste Argus und mit unserem "harten" Training, waren wir sowieso gut vorbereitet (Ich saß das erste Mal auf dem Fahrrad). Unser Ziel: Spass, unter 7 Stunden und Genießen. Alle 3 Ziele hatten wir erreicht und somit wurde das "Rennen" ein unvergessliches Ereignis.

Der abendliche Ausklang an der Waterfront und auf dem Signal Hill war "nur" noch ein Bonus.

Der Montag war glaube ich der heißeste Tag in Südafrika bisher. Das Thermometer zeigte im Schatten 35° und in der Sonne 44° Grad an. Trotzdem fühlte es sich angenehm an. Denke das lag an der leichten Meeresbrise. Am Mittag fuhren wir mit der Seilbahn den Tafelberg hinauf, da keiner wirklich in der körperlichen Verfassung war, die 800 Meter raufzuwandern. Wir gönnten uns den Luxus und genossen die atemberaubenden Blicke von eines der 7 Naturweltwunder. Was die Welt allerdings noch nicht weiß ist, dass der Tafelberg eigentlich schon zu Deutschland gehört. Soviel Deutsch wie ich da oben gehört habe, hatte ich das letzte Mal nur in Deutschland gehört. Kapstadt= Touristenstadt. Nach einem Mittagessen bei einem deutschen Metzger, fuhren wir zum Blaubergstrand und ließen den Tag ausklingen. Entspannung pur, allerdings ist dort das Wasser zu kalt zum baden.

Am Abend wurde gepackt und sich mental auf die Fahrt des nächsten Tag vorbereitet. Kurze Beschreibung: 1500km, heiß, von 4 Morgens bis 23 Abends und immer geradeaus!

Morgen beginnt die Reise in das Kalahari Desert, wo wir 10 Tage mit den Löwen, Skorpionen und was da noch alles rumläuft verbringen werden. Unser ganzes Wasser und Benzin müssen wir von hieraus mitnehmen und das Zelten ist dort auch nicht ganz einfach, aber dass ....

... ist eine andere Geschichte ;)

Liebe Grüße Matthias

Bafana Bafana!

Mittwoch, 13.02.2013

Hey guys, hows it? (Begrüßung alla Afica Style.)Stadion

Keine Ahnung ob ihr das überhaupt noch lest, da ich mich ja eh kaum noch melde, aber wenn ihr das lest, dann habe ich wohl mal wieder etwas geschrieben und ein paar Bilder zusammen gesammelt.

Jemand sagte mir letztens: "Hey Matze, du gehst ja bald schon wieder, wie ist das passiert?" Es ist echt verrückt wie schnell sogar ein Jahr schon vorbeigeht. Kann mich jetzt noch an den Tag meiner Ankunft und den ersten Abend hier erinnern. Es kommt mir vor als wär das erst gestern gewesen. Aber die coolsten Sachen liegen ja noch vor mir und darauf freu ich mich ziemlich.

Letzte Woche war ich mal "wieder" krank. Jedes Mal, wenn irgendjemand in meiner näheren Umgebung sich eine Krankheit einfängt, lasse ich mich sofort davon anstecken. Allerdings war es dieses Mal nicht ganz so langatmig und schlimm. Seit Mittwoch letzter Woche geht es mir eigentlich wieder sehr gut.

Am Sonntag fuhren Matthias, der jetzt in Johannesburg wohnt, und ich nach Johannesburg. Wir hatten Tickets für das Africa Cup Finale gekauft. 10 € für eine gute Finalticketkarte gibt es glaube ich auch nur in Afrika. Nigeria und Bukina Faso spielten im Soccer City Stadion das Finalspiel. Das Stadion ist auch das Finalstadion der WM 2010 gewesen. 86.000 Menschen können ein Spiel sehn und ich finde, dass es wirklich ein schönes Stadion ist. Das Spiel war natürlich nicht so spektakulär, da afrikanische Mannschaften international eben nicht zur Weltklasse gehören und die Favoriten des Turniers, Ghana und Elfenbeinküste schon ausgeschied

en waren. Die Stimmung, Eröffnungsshow und die Siegerehrung waren trotzdem ein einmaliges Erlebnis. In Afrika schaut man nicht Fussball im Stadion, man feiert es und macht eine Tanzparty daraus.

SiegerehrrungTanzbattleGegengeradeHandy up!Tanzen beim FussballCelebrate Africa!Show must go on

Vor dem Spiel hatten wir ein paar Probleme einen sicheren Parkplatz zu finden für das Spiel. Dadurch kamen wir in einen Bezirk Johannesburgs wo man selbst im Auto etwas Angst bekommen hat. Wir schlossen das Auto von innen zu und schauten die ganze Zeit rings um das Auto herum. So wie ich Johannesburg am Sonntag und am Montagmorgen gesehen habe, bin ich doch sehr froh, dass ich mich für Pretoria entschieden habe und nicht für Johannesburg. Pretoria gefällt mir eindeutig mehr!

In weniger als einem Monat fahren wir dann auch schon in Kapstadt beim Cape Argus Fahrradrennen mit. Das größte Fahrradrennen der Welt wartet um mich, rund herum um die Kaphalbinsel. 109 Kilometer und das Training startete erst gestern. Hoffentlich komme ich in diesem Monat doch noch voll in Schwung, sodass das Rennen dann eine Leichtigkeit wird. Im Gegensatz zum 94.7 in Johannesburg, werde ich den Argus nicht schnell fahren sondern, langsamer um die Natur aufzunehmen und um mit den anderen Trödlern Spass zu haben.

Macht's gut und bleibt lustig.

Euer Matthias

2010 ReloadedSoccer City von außenFun

Leise rießelt der Schweiß

Samstag, 22.12.2012

Wow, jetzt hab ich fast einen Monat nichts mehr geschrieben. Das ist definitiv zu lange, entschuldigt bitte :)

Christmas is coming my friends!!! Also wäre da nicht der Druck die letzten Geschenke noch zu besorgen, der Weihnachtsschmuck an den Häusern und in den Einkaufscentern und der Adventskalender der von Tag zu Tag rast, dann würde ich jetzt eher in den Sommerurlaub gehen. Mein Weihnachtsfeeling ist im Moment echt noch gleich 0. Hoffentlich ändert sich das dann noch spätestens am Montag ;)

Was ich seit November so erlebt habe:

Vom 3. bis zum 8. Dezember waren wir in der Nähe des Hartbeespoort Damm auf einem Jungscharlager. Ich war dort als Mitarbeiter mit. Wir waren eine stolze Gruppe von 54 Teilnehmern, also Mitarbeiter und Kinder. Auf dem Camp hatten wir wirklich eine Menge Spass. Es gab sehr viele Spiele, Aktionen und einen großen Pool, den wir ausgereizt haben. Mein Rücken entwickelte sich in dieser Woche zu einem Klettergerüst und manche Kinder adoptierten mich auch kurzzeitig zu ihrem Daddy. Das so etwas ziemlich anstrengend für Mitarbeiter ist haben wir von Tag zu Tag gemerkt. Die Erschöpfung und die Müdigkeit nahmen stetig zu.

Zwischen dem 8. und heute ist sehr wenig passiert und damit mein ich echt wenig. Wir 3 Jungs waren die Tage alleine zuhause, da Markus und Kerstin im Krüger Park Urlaub machen bis morgen. Eigentlich haben wir den Haushalt ziemlich gut geschmissen, trotzdem weil wir 3 Jungs sind, müssen wir aber morgen früh noch einmal eine Putzaktion starten.

Blöd nach dem Camp war, dass ich krank wurde. Ich hatte seit Dienstag Beschwerden am Hals und an der Nase. Der Dok. meinte es sei eine starke Mandelentzündung gewesen dazu kam noch ein entzündeter Hals und zu guter Letzt noch Magenbeschwerden durch die "helfenden" Antibiotika. Seit gestern fühle ich mich allerdings wieder etwas besser und bin zuversichtlich dass ich Weihnachten gesund verbringen kann :)

Noch ein paar südafrikanische "Merkwürdigkeiten" :

1. Die Post in Südafrika ist das unfähigste, was ich jemals erlebt habe. Postbeamte wissen nur dass sie für die Post arbeiten, aber nicht wie irgendetwas funktioniert.

2. Wenn der Strom in der ganzen Stadt ausfällt, was öfters passiert, dann haben die Reichenviertel trotzdem noch Strom. I don´t know how this is working.

3. Meistens gibt es um Punkt 4 Uhr einen Sommergewitter. Wenn man keine Uhr hat, weiß man immer sofort wie viel Uhr es gerade ist.

4. Adventskalender haben hier 25 Türchen, siehe Bild ;)

Jetzt fällt mir schon wieder nichts mehr ein, ich sammel immer so viele Ideen und Storys aber immer wenn ich am Blogschreiben bin fallen die mir alle nicht mehr ein :( Denke ich werde mal eine Liste aufstellen müssen.

Ich wünsche euch ALLEN fröhliche Weihnachten und ein paar gesegnete Tage.

PS: Schwitzt nicht zu sehr :P

Strampeln bis zur kühlen Coke

Mittwoch, 28.11.2012

Hallo BaWü,

hoffe euch geht es gut und ihr genießt das schöne Wetter und die sommerlichen Temperaturen auch so wie ich.

Das Sandton Sun Hotel in Johannesburg.

Die letzten 2 Woche waren sehr interessant aber auch anstrengend.

Wollte schon immer wissen woher die kommen. Eigentlich ist das eine Haltestation in Johannesburg und keine Marke!

am 18. November fuhr ich beim zweitgrößten Fahrradrennen der Welt mit, das Größte ist dann im März dran ;) Der 94.7 in Johannesburg war mit 29.000 Teilnehmer recht gut besucht dieses Jahr. Allerdings lichtete sich das Feld und nur 19.000 schafften es ins Ziel. Ich brauchte für die 94.7 Kilometer 3 Stunden und 47 Minuten, damit war ich zufrieden. Nähere Details findet ihr hier. http://results.racetec.co.za/results_by_person.aspx?PID=497637

Offizieller Start war schon um 5:30 Uhr morgens, allerdings durften da nur die Profis fahren, der zweite der Tour de France und seine Kumpels. Meine Startzeit war erst um 9:30 Uhr, da ich bisher noch kein Rennen gefahren bin und somit nicht in ihrem System vermerkt war.

Die Herrn Kollegen.

Das Rennen war echt ein einmaliges Erlebnis: Mit so vielen anderen Fahrradfahrern zu fahren, in Gruppen wie die Profis vorne fahren, immer freie Bahn zu haben, selbst auf der Autobahn und der Innenstadt,... Allerdings darf man die Sonne nie unterschätzen bei so einem Rennen, vor allem nicht auf der Autobahn, auf der man dann nicht nur von oben gebrutzelt wird, sondern auch noch von unten.

Der Rest der Kollegen :D

Abends nach dem Rennen waren wir alle ziemlich kaputt und man konnte schön an Abdrucken sehen, welche Stellen verdeckt waren, und welche offen der Sonne ausgesetzt waren. (die Stellen sieht man bis heute noch)

Die Woche darauf, war dann Relaxwoche angesagt: Das hieß: Kein Sport, denn Sport ist Mord! :D

Nelson Mandela auf dem Nelson Mandela Square in Joburg

Da wir hier gerade Sommer haben, verstehe ich nicht, warum die Menschen alle von Weihnachten reden, Geschenke einkaufen oder Weihnachtslieder spielen. Komische Menschen. Ich werde wahrscheinlich dieses Jahr Weihnachten glatt verschlafen und erst 2013, dann wieder Weihnachtsfeeling aufbauen können. Verrückt ist auch, dass es in Südafrika noch mehr Weihnachtsartikel gibt als in Deutschland und auch viel mehr mit Weihnachten und Geschenken geworben wird als bei uns.

Haltet die Ohren steif und habt eine schöne Woche da im Norden. Vergesst auch nicht an alle anderen zu denken, wo auch immer sie sind oder hingehen. London, Neuseeland, Israel, Irland und die USA. Wie sind immernoch Deutschland meine Freunde :P

Macht's gut, euer Matthias

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